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Wie in der letzten Woche in der Zeitung zu lesen war, wird die kirchliche St.-Georg-Stiftung das Edith-Stein-Kolleg verkaufen. Dadurch wird auch das Studentinnenwohnheim dort aufgelöst. In der letzten Woche einigten sich das Land Niedersachsen als Käufer und die Stiftung auf einen Kaufpreis von ungefähr zwei Millionen Euro. Die gleiche Summe investiert das Land nochmals in die Renovierung und den Umbau des Gebäudes. Dort sollen dann anstelle der Zimmer Seminar und Büroräume entstehen. Diese werden unserer Hochschule bereit gestellt. Am letzten Donnerstag hat das Präsidium die betroffenen Studierenden über die Pläne des Landes informiert. Die persönliche Referentin der Präsident, Kerstin Rauch, die Wohnheimverwalterin der St.-Georg-Stiftung Frau Melle, sowie Stephan Homuth vom AStA versuchten eine sozialverträgliche Lösung für alle Mieterinnen auszuloten. Verständlicherweise machten die Studierenden ihrem Unmut über den Verlust ihres Wohnheims deutlich Luft. Es wurde verstärkt befürchtet, dass bis zum geplanten Kündigungsdatum, dem 01.August 2009, keine neue und im gleichem Maße preisgünstige Alternative gefunden werden kann.
Auch wird der Umzug, die damit verbunden Kosten und die Anschaffung neuer Möbel als finanzielles und organisatorisches Problem befürchtet, schließlich schreiben einige im kommenden Semester ihre Abschlussarbeit. Kerstin Rauch machte allerdings deutlich, dass keine Bauarbeiten beginnen werden, so lange noch Studierende im Edith-Stein-Kolleg wohnen. Frau Melle hat versichert, dass frei werdende Wohnungen im Immentun, das andere Studentinnenwohnheim der St-Georg-Stiftung, für die Betroffenen reserviert werden. Auch mit den anderen Wohnheimen sei grundsätzlich so eine Vereinbarung möglich. Der AStA versicherte, dass wie immer jede Studentin, die Hilfe bei der Wohnungssuche benötigt, unterstützt wird. Es sei auch angedacht, dass künftig die Wohnungsannoncen aus der OV ausgeschnitten und den Studierenden zur Verfügung gestellt werden.
Außerdem werden wir weiter beim Präsidium auf unsere Forderungen pochen: Die Verschiebung des Kündigungs- und Baubeginndatums auf mindestens den 01. September 2009, sowie die Garantie, dass sämtlichen Betroffenen die Möglichkeit für eine vergleichbare Wohnung gegeben wird.
Euer AStA |
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